Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Dabei rollte und dröhnte der Donner faſt ununter⸗ brochen und die Finſterniß verſchlang raſch wieder die Schreckensbilder, die der Blitz für einen Augenblick

erkennen ließ. Der Sturm ſauſte und heulte über

das Verdeck hin, ſo daß es ſchwer ward, einander zu verſtehen, und trieb den Schaum der Wogen fliegend vor ſich her. Da riß das Tau. VNoch einmal bäumte ſich, nun als Wrack, das noch vor einigen Stunden ſo ſchöne, kräftige Schiff, mit einem Schrei klammerten ſich die unglücklichen Scheiternden an ein⸗ ander feſt und fort ſtürmte das Fahrzeug, der Felſen⸗ küſte entgegen. Von Schaum umſprüht jagte es mit den Wogen dahin, bis es plötzlich durch einen furcht⸗ baren Stoß in ſeinem Lauf angehalten wurde und auf einem Felſen ſitzen blieb. Die nächſte Welle aber hob es wieder empor, warf es abermals auf die Klippen, ſo daß es aus ſeinen Fugen barſt, ſein Verdeck ſich ſpaltete, ſeine Wände zerbrachen und die tobenden ſchwarzen Fluthen es ſtückweiſe verſchlangen.

Die Männer ſämmtlich hatten ſich um Eloiſen ge⸗ reiht, um ſie wenigſtens der See lebendig zu ent⸗ reißen. Aber was vermochte die Kraft des Menſchen gegen die Wuth der Elemente? Kaum trieb der Maſt in der Fluth, als die Mannſchaft von dem Holz hin⸗ weggeriſſen und nach allen Richtungen auseinander⸗ geworfen wurde. Auch den alten Doſamantes hatte die See verſchlungen, nur Strabo und Kelly klam⸗