Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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tiges Prellen aus dem Sattel zu werfen. Dieſer aber ſaß wie angeklettet auf ſeinem Rücken und erwiederte

jeden Sprung mit einem neuen Spornſtoß, bis plötzlich

das Thier die Stange mit den Zähnen erfaßte, den Kopf vor die Bruſt ſetzte und in fliegender Carriere auf dem glatten Steinpflaſter dahinſtob, daß die Funken unter ſeinen Hufen ſprühten.

Garrett ließ ſeinem Schimmel die Zügel und folgte ſeinem Gefährten in voller Flucht, ſo daß ſchon von weither in der Straße Alles ängſtlich zur Seite bog, um den beiden Heranſtürmenden Platz zu machen.

Bald hatten ſie die letzten Häuſer der Stadt hinter

ſich zurückgelaſſen und Garrett hatte ſeinen Gefährten erreicht, deſſen ſchweißtriefendes Roß mit jedem Sprunge die weißen Schaumflocken von dem Gebiß ſchleuderte.

Können Sie ihn noch nicht halten? rief er

Ralph zu.

Halten? antwortete dieſer athemlos.Verdammt, jetzt ſoll er für mein Vergnügen laufen! ſtieß dem Fuchs abermals die Sporn in die Seiten und hieb ihn mit der Peitſche über die Croupe, ſo daß er wie raſend dahinflog und ſeinen Kameraden wieder weit hinter ſich zurückließ.

Die Rennbahn war erreicht, und vor dem Wirths⸗ haus an der andern Seite der Straße wurden die beiden Reiter von mehreren hundert Männern, an denen ſie jetzt vvrüberſauſten, jubelnd begrüßt.