Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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Heimlichthuns fragen, welches immer, nach meiner Idee, bei einem Hochzeitsfeſte ein kran⸗ kes Gewiſſen des Einen oder des Andern be⸗ urkundet, als Alwine, von einem Schwarme junger Mädchen begleitet, ins Zimmer trat, und der Mama nur noch ſo viel Zeit ließ, mir den Finger auf den Mund zu druͤcken, und halb verſtohlen zuzufluͤſtern: Bedarf es noch einer Erklaͤrung, ſo gehe ich dieſen Abend ins Theater, die Reihe iſt an mir begleiten Sie mich ohne dem iſt, ſetzte ſie halb laut hinzu, der Freiſchütz Ihre Lieblingsmuſik, und

mich ziehen die neuen Decorations zur Wolfs⸗

ſchlucht, die dem Muͤnchner Theater nichts nachgeben ſollen.

Ich ſtand in der Loge. Vergebens er⸗ ſchoͤpfte die Mama ihre koͤſtliche Unterhaltungs⸗ gabe, vergebens klangenrings um mich die bewun⸗ dernden: A! O! und Ach's! bei jeder veränder⸗ ten Scene vergebens toͤnten mir ſelbſt die herrlichen Melodien des einzigen Webers mein Herz war krampfhaft ſchmerzlich zuſam⸗ men gedrückt Mama's heimlich ſo ſchnell

veranſtalteter Hochzeitstag hatte Mißtrauen,