ihres Vaters, der Sanftmuth ihrer Mutter,
Nun ſehen Sie, liebe, holde Marie, tro ſtete ich, weil ich ſah, daß ihre Thränen von Neuem floſſen; da werden Sie gewiß ſehr bald vermißt werden— und bis dort hinüber be⸗ gleite ich Sie, auch gern noch weiter, bis Sie— wieder bei Ihren Eltern ſind. Darum ſeyn Sie ruhig und vertrauen Sie ſich mir an.
Stroͤmborſt kam in dieſem Moment, und eben ſtieß die Fähre an's Ufer. Ich erzaͤhlte dem Erſtern das kleine Abentheuer, hob die liebliche Marie in's Schiff, und ſchwamm auf Oppenheim zu.—
Marie ſchien ſehr ermuͤdet, doch ſtrengte ſie ſich ſichtlich an, das Geſpräch im Gang zu erhalten, und mir durch ihre traulichen Mit⸗ theilungen die Dankbarkeit zu beweiſen, welche ſie mir fuͤr mein Anerbieten, ſie zu ihren El⸗ tern bringen zu wollen, ſchuldig zu ſeyn glaubte. Mit liebenswurdiger Offenheit erzählte ſie mir von ihrer fruͤhern Kindheit— von der Güte


