den hellen Kriſtallbecher voll des köſtlich duf⸗ tenden Rheinweins, und langte meinem wak⸗ kern Kilian, der uͤber all' die Viktoria und Halleluja's, welche ſo deutlich aus meinen Ge⸗ ſichtszugen hervorleuchten mochten, laͤngſt voll Verwund'rung nach mir geſchaut hatte, auch eine Flaſche zu. Trink, rief ich voll Entzuk⸗ ken, dem in ſcheuer Ehrfurcht zuruͤckweichenden freundlich nickend; trink alter Junge, und freue
Dich heut', freue Dich des Lebens heut', denn
der Himmel hat mir eine That gelingen laſ⸗ ſen, aus welcher, will's Gott, nichts als Heil und Seegen quellen ſoll.
Ich war aufgeſprungen vom Stuhl, und hatte in frendiger Bewegung einen beſtaͤubten Aktenſtoß über'n Haufen gerannt, den Kilian von ſeinem Drehſtuhl herüber, kunſtgewandt, doch vergeblich, mit dem linken Fuße aufzuhal⸗ ten ſtrebte, indeß die Rechte gierig nach der ihm dargereichten Flaſche griff, und ein Freu⸗ denlaut ſeinen trocknen Lippen entſchwebte. Der
Und im Uebermaas meiner Freude goß ich


