noch lange nach der erſehnten Pfefferkuchlerin, und kam erſt ſpaͤt nach Hauſe. 20.
Am folgenden Morgen uͤberbrachte ihm der Referendar von Marwing einen Brief, den er durch Einſchluß erhalten hatte.
Ich wuͤrde mir die Ehre fuͤr heute Mittag ausbitten, Herr Referendar, ſagte jener, wenn meine Tochter nicht todtkrank waͤre.
Mein Gott, was fehlt denn Ihrer Fraͤu⸗ lein Tochter?
Ach Gott! anfangs war es ein nervoͤſes, Fieber; jetzt hat es ſich mehr nach dem Halſe gezogen und droht, eine haͤutige Braͤune zu wer⸗ den. Die Aerzte geben wenig Hoffnung.
Da kam Romme. Nach den gewoͤhnlichen Begruͤßungen ſagte Marwing: Mein Himmel, warum haben Sie aber noch nicht den Doctor Lomberg kommen laſſen? Er ſoll ja in Bezug auf Halskrankheiten jetzt der erſte Arzt hier ſeyn.
Wirklich? fragte der Oberſt. Ich traue dem Manne wenig zu; uͤberdies die H— ſche Geſchichte—


