224— cember 1823) unzaͤhlige Jungen bei dem fun⸗ kelnden Glanz der Lichter des Weihnachtsmark⸗ tes; Knatren ſchwirrten, Kinder ſchrieen, Hoker tobten, Pfeifen gellten, Alles draͤngte ſich und das Gewuͤhl der Gaffenden nahm mit jeder Mi⸗ nute zu. Auch der Oberſt war in dem Gedrän⸗ ge, abet nicht, um ſich in dem Getuͤmmel zu
vergnuͤgen, ſondern um eine Pfefferkͤchlerin zu
ermitteln, an die ihn ein vertrauter Freund we⸗ gen eines Darlehns gewieſen. Er war ſelbſt ge⸗ gangen, um kein Aufſehn zu machen, und hatte den Abend gewählt, weil er am Tage wenig von Nataliens Krankenbett fortgekommen war⸗ So rauh er zuweilen ſie behandelte, und ſo wenigſtens, wo es eine Speculation galt, ihrer ſchonte, ſo konnte er doch nicht ganz alle Liebe gegen das herrliche Mädchen verlaͤugnen. Eben gedachte er ihrer und Romme's; da entdeckte er
plotlich, zu ſeinem hochſten Erſtaunen, den letz⸗
tern, rechts an der Seite der Buden, neben zwei niedlichen Maͤdchen gehend, welche das Anſehn von Stickerinnen hatten.
Alle Blit! dachte der Oberſt, iſt der Patron von dieſer Sorte? Das iſt doch ſchaͤnd⸗


