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Aeußere, als Arzt einigen Ruf und gute Aus⸗ ſicht hat, Niemand aber ahnt, wie immoraliſch er iſt, wie er von Jugend auf ſich in die Arme aller Laſter geworfen hat.
Die Mutter nahm, während des Entklei⸗ dens, und nachtraͤglich im Bette, Gelegenheit, noch viel ͤber Lomberg und ſeine Immoralität zu reden, erzaͤhlte noch Einiges, was der Vater geſagt, und fuͤgte hinzu, daß ihr die Geheim⸗ räthin R— heute verſichert habe, er gehoͤre zu den jungen Herren, die von einem Mädchen zur andern flattern, jeder Hoffnungen erregen und keiner erfuͤllen.
Waͤhrend man ſo viel im Mallwitz'ſchen Hauſe uͤber ihn redete, klangen zwar dem Do⸗ ctor nicht gerade die Ohren, allein er dachte wenigſtens an den Oberſt, an Romme und den Italiener. Er hatte zwar von glaͤnzender Ge⸗ nugthuung geredet; allein er wußte ſelbſt noch nicht, wie er ſich dieſe verſchaffen ſollte. Gern haͤtte er ſich mit allen dreien geſchoſſen, aber mit dem Oberſt mochte ers Nataliens wegen nicht, da ſie ihm noch immer nicht gleichgiltig war, indem er oft mit Freuden an ihre gleichgeſtimm⸗
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