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erkennung fanden in England und Frankreich.— O, dahin möchte ich ziehen, und mein Volk ſinden.— Ich bin überzeugt, Ihr Alle werdet gegen mich ſein, aber ehe Ihr mich richtet, hört mich.
Während meines Aufenthaltes in Frankreich folgte ich den Angelegenheiten meines Landes mit dem regſten Intereſſe. Die Zwiſtigkeiten zwiſchen Abolitioniſten und Coloniſationiſten haben in mir, als entfernten Zuſchauer, andere Anſichten er⸗ regt, als wenn ich ein Betheiligter wäre.
Ich gebe zu, daß die freie Negerkolonie Liberia, zur Zeit als ſie in der Unterdrücker Hände geſpielt wurde, gegen uns in jeder nur erdenklichen Weiſe aufgereizt worden iſt. Zweifels⸗ ohne hat man dies ungerechte Spiel nur dazu benutzt, um unſere Emancipation noch weiter hinauszurücken. Aber in mir lebt der Gedanke, daß über die Pläne der Menſchen ein Gott waltet! Er iſt es geweſen, der ihre Abſichten vereitelte, und aus ihr eine Nation für uns gegründet hat. In unſerer Zeit entſteht eine Nation in einem Tage, ausgerüſtet mit allen großen Problemen der Republik, und die Civiliſation greift ſchnell um ſich. So wollen wir denn einig ſein und feſt zu⸗ ſammenhalten mit aller Kraft, damit wir dieſen günſtigen Zeit⸗ punkt wahrnehmen, und das ganze ſchöne Feſtland Afrika's unſern Kindern öffnen. An den Grenzen ſoll Civiliſation und das Chriſtenthum wohnen, und dort ſeine mächtige Re⸗ publik aufſchlagen, die mit der Schnelligkeit tropiſcher Frucht⸗ barkeit gedeihen wird, um für Jahrhunderte fortzubeſtehen.—
Glaubſt Du, ich würde meine geknechteten Brüder ver⸗ laſſen? Dann möge auch mich Gott verlaſſen! Doch was kann ich hier für dieſelben thun? Kann ich ihre Ketten brechen? Nein, aber ich will hingehen, um ein Volk zu bilden, das künftig eine gewichtige Stimme im Rathe der Nationen abgeben wird und dann, dann wollen wir weiter ſprechen. Sollte, was Gott geben mag, Euer Erdtheil einſt aus freien Nationen beſtehen, die alle ungleichen geſellſchaftlichen Ver⸗ hältniſſe beſeitigen werden, und wie Frankreich und England unſere Lage einſehen und anerkennen, dann wollen wir beim Congreß der Nationen unſern Ruf anbringen und die Urſachen der Sklaverei vorbringen, und das erleuchtete Amerika wird den Schimpf der Verachtung nicht ertragen und Alle werden frei und glücklich ſein.— Dem Stamm der Angelſachſen iſt von jeher die Beſtimmung zuertheilt, die Geſchicke der Welt in den Perioden des Kampfes und der Uneinigkeit zu lenken. Ich wünſche eine andere Aera zu erreichen, und wir ſtehen an
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