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heirathen, aber nicht eher, bis wir was gelernt ha⸗ ben und nicht mehr ſo dumm ſind, wie Stroh; denn ich ſoll Schulze und mein Bruder hier Ge⸗ meindevormund werden. Wir ſind die reichſten Burſche im Dorfe und unſte Braͤute die reichſten Jungfern. Da wollen wir denn recht gern jeder zweihundert Thaler dran wenden, ja wenn's auch noch was mehr koſtet; aber es muß in vier Wo⸗ chen abgemacht ſein, weil wir da Hochzeit haben.“ „Aber was wollt Ihr denn in vier Wochen lernen?“ „Ja, das wiſſen wir ja nicht. Wenn wir's wuͤßten, wollten wir's ja nicht noch lernen. Das muß Er doch wohl wiſſen, Herr Rektor.“ „Auf die Schule kann ich Euch nicht thun.“ „Wir wollen auch gar nicht unter die boͤſen Buben. Wir dachten nur, wenn Er ſo gut ſein und uns vier Wochen in Seinem Hauſe behalten und uns alle Tage ſo ein Bischen was ſagen wollte, da wollten wir uns rechte Muͤhe geben und wollten's lernen, und wenn die vier Wochen voruͤber wären, da wollten wir ihm die vierhun⸗
dert Thaler geben und noch ein fettes Schwein
dazu.“


