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Die Schmuggler
Entstehung
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laſſen. Hierauf ſattelte er die Pferde, reinigte die uͤbelriechenden Kleider ſeines Herrn, ſo gut es ge⸗ hen wollte, und trat dann in die Wirthsſtube, um denſelben anzukleiden. Der ſehr niedergeſchlagene und an ſeinen Wunden heftige Schmerzen leidende Hauptmann ließ es ſich gefallen. Johann trieb zur eiligen Abreiſe. Der Hauptmann folgte ſchwei⸗ gend. Als ſie nun auf den Pferden ſaßen, lenkte Johann wieder nach dem Bade zu.

„Wohin?“ fragte Schmalgau aus ſeinem Truͤbſinn auffahrend.

„Nun wohin ſonſt als wieder zur gnadigen Frau Mama zuruͤck?“

„Nichts da!“ zuͤrnte der Hauptmann.„Bei ihr hab' ich nichts mehr zu ſuchen. Nach der Re⸗ ſidenz reiten wir. Und was ich nicht durch Guͤte erlangen konnte, ſoll nun durch Gewalt mein wer⸗ den. Zum alten Rektor will ich und Lalage ſoll gezwungen meine Frau werden. Wie will ich mich an dem dummen Puͤppchen weiden, wenn ſie mir doch zum Altar folgen muß! Und der Rektor leckt gewiß alle Finger danach, in eine ſo vornehme Verwandtſchaft zu kommen. Was ſein ſoll, ſchickt ſich und muß geſchehn. Drum vorwaͤrts