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Die Schmuggler
Entstehung
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„Still, ich hoͤre Stimmen! Man kommt über den Hof. Wenn mich mein Ohr nicht ganz taͤuſcht, ſo iſt das der Hauptmann von Schmalgau.“

„Ja, ja er iſt's. Aber mit wem ſpricht er ſo zaͤrtlich?“

„Stille! Stille 1“.

Der Hanptmann hatte in der Dunketheit die Flüchtigen verfolgt, und endlich auch eins der Daͤmchen erwiſcht. Seine rege Einbildungskraft war uber den Fang keinen Augenblick zweiſelhaft, viel⸗ mehr ſagte ſie ihm fuͤr ganz gewiß, er habe die reiche Madame Scheller am Arme.„Madame,“ brach er heraus,„wenn Sie ein feurigliebendes Soldatenherz nicht verſchmaͤhen, was ich weder glaube noch befurchte, ſo ſind Sie morgen in der Reſidenz die Braut des Hauptmanns von Schmal⸗ gan, und in drei Wochen Ihre Gnaden, die gnaͤ⸗ dige Frau Hauptmännin von Schmalgau Hoch⸗ wohlgeboren, ſoll mich der Kuckuck holen, wenn's nicht wahr iſt! Sind Sie's zufrieden, meine Gna⸗ digſte?“

„Ja!“ verſetzte die Dame.

„O nun bin ich Hahn im Korbe!“ jubelte der Hauptmann.„Die Lalage mag mit ihrem nichts⸗