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Die Schmuggler
Entstehung
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und da er mit einem ſchoͤnen weiblichen Weſen noch nie in ſolcher reizenden Naͤhe gelebt, noch nie das wolluͤſtige Gluͤck ſanfter Beruͤhrungen einer ſo niedlichen Sammthand empfunden hatte, ſo war es kein Wunder, daß ihm Hoͤren und Sehen ver⸗ ging, und er ſonach von dem uͤbrigen Geſpraͤch im Wagen nicht viel vernahm. Jetzt aber, da er ſich von neuem enttaͤuſcht ſah, als er durch den Schre⸗ cken und die klaren Worte der Madame Scheller ſich uͤberzeugen mußte, daß Alles dem Conrektor gegolten, jetzt da er ohne Stab und Anker auf der unfruchtbaren oͤden Inſel ſeines Lebens ſtand, jetzt hatte er große Luſt, ſeine Wuth an den ihm ſo verhaßt gewordenen Menſchen auszulaſſen.„Ich bin der Hauptmann von Schmalgau, der Euch die Zaͤhne einſchlagen will, Ihr Halunken!“ rief er wuͤthend und hieb mit geballter Fauſt im Wagen umher. Die ſchoͤne erſchrockene Wittwe erfuhr da⸗ bei eine ſehr unſanfte Beruͤhrung derſelben Hand, die wenig Minuten vorher ſo ſchoͤn mit ihr gethan hatte. Gern waͤre ſie in Ohnmacht geſallen, wenn ſie nicht befuͤrchtet haͤtte, noch einige ſolche Schlaͤge zu erhalten, und deshalb fand ſie es fuͤr gerath⸗ ner, ſchreiend und wehklagend mit gleichen Beinen