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Die Schmuggler
Entstehung
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des Volks fuhr wie eine zerplatzende Bombe zi⸗

ſchend und praſſelnd auseinander, der weite Mund der zur Nacht ſich wandelnden Daͤmmrung ver⸗ ſchlang ſie und Alles umher, die verhallenden Stimmen verſchmolzen in das eintoͤnige Gerede des Sees und die rauſchenden Kuͤſſe, die ſeine vunklen Wellen dem ſteinigen Ufer reichten, Nacht⸗ geſaͤnge und Schmeicheleien im traulichen Dunkel von dem geſchmeidigen Waſſer dem harten Boden dargebracht. Denn die Erde iſt eine ſproͤde Braut des leicht huͤpfenden Fluthgotts, und erwiedert ſeine liebende Umarmungen nicht, und nicht die Lieder, die er ihr jubelt und mit denen er ſie in Schlaf ſingt, und auch nicht die Kuͤſſe, die er ih⸗ ren gruͤnen Lippen aufdruͤckt. Er aber befruchtet ſie doch mit ſeinem ſegenbringenden Naß, um⸗ ſpannt ſie mit ſeinen Wolkenarmen und kußt ſie mit ſeinem Nebelmund, und nur zuweilen, aufge⸗

hetzt von dem blauen Luftgott, der auch um ſie

vuhlt, wirft er ſich, verdrießlich uͤber ihre Unem⸗

pfindlichkeit, auf ihren vluͤhenden Leib, und verwä⸗

ſtet ihn, ein roher Gatte, mit graulichen Mißhand⸗

lungen, ſchilt ſie mit Donnerworten aus, reißt ihr

den Schmuck ab, todtet in blinder Wuth ihre Kin⸗