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eine Schlafſtätte zu ſuchen. Die purpurne Fluth durchkreuzten geſchaͤftige Kahne, ſchnell rudernden Seevoͤgeln vergleichbar, die von der fluͤchtigen und fluͤſſigen Heerde ſo viel zu erbeuten ſuchten, als ihnen moͤglich; und oben herab trieben weißſchim⸗ mernde Floſſe, tanzende Silberſchilder auf dem ſchwankenden Goldgrund. Die Holzhaͤndler legten am Ufer an, freundlich gruͤßend und begruͤßt von der gaffenden Menge, und der muͤßige Italiener bot dem Ankoͤmmling Wein und Brot fuͤr gute Zah⸗ lung. Das gruͤne Ufer wimmelte von zerlumptem faulen Volk, welches ſich allmaͤlig lagerte und un⸗ ter des Himmels blauem Dache die Nacht zubrin⸗ gen zu wollen ſich anſchickte, und deſſen eigentliche Abſichten Wahlmann noch nicht vermuthen konnte. Als er, der von jeder neuen Erſcheinung Ueber⸗ raſchte, ſich ſatt geſtaunt hatte, folgte er ſeinem Peter nach, welcher mit dem Gepaͤck bereits ins Mauthhaus vorausgeeilt war, um die Ankunft ſei⸗ nes Herrn anzumelden. Das Haus war bald er⸗ fragt; es lag nicht fern vom Ufer und hundert Fuͤhrer draͤngten ſich ihm fuͤr eine kleine buona manu auf. Scheu wich das zudringliche Volk zu⸗ ruͤck, als ein kleiner Haufen, in oͤſtreichiſcher Uni⸗


