Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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wollte, da erſchrak er und die Frage, woher mehr Geld nehmen, drängte ſich ihm ſehr beunruhigend auf, denn Geld mußte er haben, ohne Geld konnte er ja an dieſem Orte nicht einen Tag leben! Sein erſter Gedanke bei dieſer Frage fiel auf Holeroft, doch unwillkürlich wich er vor deſſen Bild zurück. So ſehr befreundet und vertraut er auch mit dem Manne war, ſo lag doch etwas in deſ⸗ ſen Weſen, was ihm jede Bitte der Art an denſelben unterſagte. Deſſen eiſerne Selbſtſtändigkeit und Unab⸗ hängigkeit von der menſchlichen Geſellſchaft, die er nur zu beachten ſchien, um auf ihre Koſten ein genußrei⸗ ches Leben zu führen, ſowie deſſen kalte, gefühlloſe Be⸗ rechnung ſeiner Pläne und Unternehmungen ſtanden mit der Bereitwilligkeit, einem Andern aus einer Verlegen⸗ heit zu helfen, in ſo grellem Widerſpruch, daß Harrh ein ſolches Geſuch als vollſtändig zwecklos erkannte. Geld aber mußte er ſich verſchaffen, denn das nächſte Schiff nach Rio Janeiro ſollte erſt in acht Tagen ſegeln. Wo⸗ mit ſollte er während dieſer Zeit ſeine laufenden Aus⸗ gaben beſtreiten? Womit ſollte er ſeine bedeutende Rech⸗ nung in dem Hotel bezahlen und wie konnte er ohne Geld ſich für die bevorſtehende Reiſe ausrüſten? Unter ſeinen vielen Freunden und Bekannten hier in der Stadt war nicht einer, an den er ſich um ein Darlehen hätte wenden können, und nach Texas zu ſchreiben, wo er