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Die ziemlich laute Unterhaltung der beiden Männer hatte nicht allein in dem Blockhauſe, ſondern auch in den dahinterſtehenden beiden Negerhütten Bewegung und Beſtürzung hervorgebracht, denn man lief hin und her, von einer Thür zur andern, bei den letzten Worten Williams aber trat plötzlich eine dunkle Geſtalt neben dem Haus hervor und ging ruhigen Schrittes dem er⸗ zürnten fremden Herrn entgegen. Es war der ange⸗ ſchuldigte Mulatte Jerrh ſelbſt.
„Hier bin ich, Herr Williams; thun Sie mit mir, was Sie wollen“, ſagte er mit verbiſſenem Ingrimm. „Ihr Herr Sohn hat mich gereizt, hat mich einen Affen,
einen Pabian genannt, weil ich in der Ferne an ihm
vorüberging, ohne ihn zu begrüßen, und er drohte mir dann, mir den Hut von dem Kopfe zu ſchlagen. Halten Sie mich für ſchuldig, weil ich es fühlte, daß unſer ge⸗ meinſchaftlicher Gott mich nicht zu einem Thiere, ſondern ebenſo gut zu einem Menſchen gemacht hat wie den Weißen, ſo ſtrafen Sie mich.“
Hiermit zog der Mulatte ſein rothes wollenes Hemd über den Kopf, ſchlug ſeine kräftigen Arme vor der Bruſt zuſammen und kehrte Williams den nackten, ſchön geformten Rücken zu.
„Jack“, ſagte dieſer mit verächtlichem Tone zu
ſeinem Neger,„gib ihm fünfzig Hiebe.“.


