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chem Einfluß eingefloͤßt, um ſie zu einer Hand⸗ lung zu verleiten, die wider Ehre und Geſetz war. Dieſe Unterſuchung verlangte eine große Vorſicht.
Es ſchien, als ſollte die Unterſuchung im⸗ mer verwickelter werden und ein neuer Unfall, nicht weniger merkwuͤrdig, als der vorhergehende, gab dazu Veranlaſſung.
Friedrich Moſer, der Freund des unterſu⸗ chenden Richters, betrachtete einſt die Schachtel genau, worin das Geld, der bekannte Preis oder wenigſtens der Lohn fuͤr den Mord gewe⸗ ſen war und glaubte auf dem kleinen Kaͤſichen Buchſtaben zu entdecken, die bei einer andern Veranlaſſung geſchrieben waren, und die der Name des Signor Fratello ſehr unvollkommen bedeckte. Die Anwendung eines chemiſchen Mit⸗ tels brachte ſie noch deutlicher hervor, und ob⸗ gleich Styndall die Vorſicht gebraucht hatte, die Adreſſe der Fuͤrſtin von Oedenburg auszu⸗ kratzen, ſo erſchien ſie auf dem Bretchen ſo deutlich wieder, daß man ſie ohne Muͤhe erken⸗ nen konnte.
Daraus entſtand eine andere Art von ſehr kitzlicher Nachforſchung und die mit um ſo mehr Vorſicht betrieben werden mußte, als der


