278 tiefſinnigen, traumähnlichen Zuſtand. Er war wie ein Kind, doch ſprach er ſelten ein Wort. Wäh⸗ rend dieſes Jahres wurden Guſtav und Hannchen ein Ehepaar. Es war eine ſtille traurige Hochzeit. Mit ihnen zog Malchen auf den Erlenhof und machte ſich nützlich, ſo viel ſie vermochte. Aber jedermann ſah es ihr an, daß der Wurm des To⸗ des an ihrer Blüthe nage. Die Sehnſucht nach ihrem geliebten Marius zog ſie ihm bald nach. Sie ſtarb ein Jahr ſpäter als der Magiſter, ruhig, heiter und glücklich, den Schmerz der Erde beſiegt zu haben. Bellmanns waren die Erben ihres Vermögens.
Gedruckt bei A. W. Schade in Berlin, Grünſtr. 18.
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