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und kehrte im Herbſt auf vier bis ſechs Wochen auf den freundlichen Landſitz zurück. Im Pfarr⸗ hauſe fehlte es natürlich nicht an der tiefſten De⸗ votion gegen die Perſon des Gutsherrn und die der gnädigen Frau, und Herr von Schneebach ver⸗ weilte deshalb gern im traulichen Kreiſe der mit ſo viel Tugend geſchmückten Familie. Und da der Charakter des Oberſten ein ſo ehrenwerther, ſeine ſoldatiſche Figur eine ſo Achtung gebietende war, ſo miſchte ſich in das Gefühl von Ehrerbietung, welches man ihm hier bei jeder Gelegenheit— vielleicht vft etwas zu auffallend— zeigte, durch⸗ aus keine Spur von Heuchelei. Es war ſämmt⸗ lichen Kindern des Pfarrers zur Natur geworden, ſich in dieſer Weiſe gegen die Gutsherrſchaft zu benehmen und ſie gleichſam als Weſen beſſerer und vorzüglicherer Art zu betrachten. Die Dankbarkeit ſteigerte dies Gefühl noch in mamnichfacher Weiſe. Doch war es, wie aus der Natur der Sache her⸗ vorging, gegen den Oberſten größer und wahrer, als gegen deſſen Gemahlin. Dieſe war nämlich eine ſteife, hochmüthige Frau, mit den hochtraben⸗ den, ſich ſelbſt vergötternden, und von Andern gleiche


