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ſtarrte der Senator Einen um den Andern an, bis es plötzlich in ſeinem Kopfe zu dämmern und nun ſchnell licht zu werden begann, und er mit faſt er⸗ ſtickter Stimme in höchſter überraſchung ausrief: „Bruder Chriſtoph! Bruder Kaspar!“
„Wir ſind's!“ verſetzten dieſe und lagen an der Bruderbruſt.
„Aber, wie iſt mir denn?“ fragte der Senator weiter;„wo iſt denn dein Sohn, Crriſtoph? wo iſt denn mein lieber Neffe Henry? Iſt er denn nicht mit gekommen?“
„Hier ſteht er ja!“ verſetzte der amerikaniſche Bruder.
„Dieſer? Das iſt ja der Doktor, der Wilhelm, iſt ja dein Sohn, Kaspar!“
„Er iſt auch Chriſtoph's Sohn; der meinige der Geburt nach, der ſeinige der Adoption nach,“ ent⸗ gegnete Kaspar.„Ja, Bruder Thll, der Junge hat dir einen ganz verdammten Streich geſpielt, toller, als Chriſtoph und ich dir jemals in unſrer Jugend einen aufgebunden haben, und Chriſtoph iſt deßhalb von Amerika gekommen und ich von Breslau, daß wir vereint deine Verzeihung anflehen wollen für den Sakramentskerl.“
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