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rikaners geweſen und hat mir die Geſchichte aus⸗ führlich erzählt. Chriſtoph Mai iſt ein höchſt ta⸗ lentvoller, ja genialer junger Mann geweſen, aber auch voller Schwänke und toller Poſſen. Dein Va⸗ ter hat ihm darin wenig nachgeſtanden, und Beide haben viel Geld durchgebracht. Der gute Tyll iſt dagegen der Haushammel geweſen, ein tüchtiger Ar⸗ beiter und ſpekulanter Kaufmann, aber dabei etwas bornirt und für die Freuden des Lebens unempfäng⸗ lich. Mit ſeiner brüderlichen Liebe hat er ſtets Rauferei gehabt, und Chriſtoph hat nie unterlaſſen, zu thun, was den armen Thll geärgert. So iſt auch Chriſtoph nach des Vaters Tode darauf gekommen, kein Ppſilon mehr in der Schrift anzuwenden, und alſo auch nicht in ſeinem Namen ʒ wahrſcheinlich aus keinem andern Grunde„als weil Tyll die Vpſilon ſehr geliebt und deren mehr geſchrieben, als nothig geweſen. über dieſe Neuerung kam Thll ſo in Wuth, daß er ſich ganz von ſeinem Bruder trennte, und Beide haben ſich nicht wieder geſehen.“ „Meinetwegen möchte doch der alte Narr ſelbſt zum Bpſilon werden,“ rief Wilhelm ärgerlich,„wenn er mir doch nur nicht allen und jeden Umgang mit ſeiner liebenswürdigen Tochter unterſagt hätte, die „


