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auszuſtehen haben mochte, das geliebte Mädchen, von deſſen innigſter und aufrichtigſter Zuneigung er mehr als einen ſchönen Beweis erhalten. Was ſollte er aber nun thun, abgewieſen von dem glatten, heimtückiſchen Juden? Sollte er ſeine beſſere über⸗ zeugung der despotiſchen Laune eines alten wun⸗ derlichen Mannes ſo ganz und gar opfern, daß er ſich ihm aufflehte? Dies litt der edle Stolz des jungen kenntnißreichen Arztes nicht. Sein beſſ'res Selbſt empörte ſich über die rückſichtsloſe, ſchroffe Behandlung des Senators; er ging und, ob er jetzt erſt, von Marh getrennt, fühlte, wie wahr und ſtark er ſie liebe, wie ſchwer es ihm werde, ohne ihren liebevollen Umgang zu leben, ſo bekämpfte er ſich doch als ein Mann und überließ der Zeit, die unglückliche Wendung ſeines in ſchönſter Bahn da⸗ hin gleitenden Schickſals wieder durch beſſ're und glücklichere Führung zu verſöhnen.
Es konnte aber nicht fehlen, daß der widrige Vorfall ihn ſehr verſtimmte und ſeine zahlreichen Freunde ſeit jener Zeit einen ungewohnten Trüb⸗ ſinn auf ſeiner Stirne gelagert fanden; und eben ſo ſehr mußte es auffallen, daß er ſo plötzlich das Haus ſeines Oheims berlaſſen und allen Umgang mit dem
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