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verſicherungsbank in London für jedes Jahr, wel⸗ ches man leben will, eine beſtimmte Summe. Dafür erhält man's verbrieft und beſiegelt von der Bank und einer Menge der geſcheidteſten Aerzte, die ſich zu dieſem Zwecke vereinigt ha⸗ ben, daß man in der Zeit, für deren Dauer man ſein Leben verſichert hat, nicht ſtirbt.
Wär's möglich? fuhr der Baron ſtaunend empor, und blickte ſtarr, wie vor den Kopf ge⸗ ſchlagen, in's Blaue hinein. Dann ſetzte er zweifelnd hinzu: Wer viel Geld hätte, könnte ſich ja ein ungeheuer langes Leben erkaufen.
Für länger als neunzig Jahre kann die Bank nicht ſtehen, wie ich mir habe ſagen laſſen. Und drum läßt ſie ſich auch bei den reichſten und vor⸗ nehmſten Perſonen nicht auf eine längere Zeit ein. Aber bis zum neunzigſten Jahre weiß ſie ſich ſicher, und giebt deshalb auch voůtommn⸗ Sicherheit.
„Nun die Leute ſind redlich, ſi der Ba ron gutmüthig billigend und belobend, eſte ver ſprechen nicht mehr, als ſie halten können. Do gefällt mir von ihnen. J, und neunzi Jährchen iſt ja ein hübſches Alter, und jede kann damit zufrieden ſein, wenn's auch ein Pae Piſtolen koſtet. Länger verlangte ich gar ni“


