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Arme ſeiner unaus ſprechlichen Sehnſucht, ſeines Lebens⸗ und Thatendurſtes, und die That war's, die rieſige, welterfüllende That, die er an ſein ſtür— miſch wogendes Herz reißen mochte. Er rief laut: „Du ewiger, unwandelbarer, herrlicher Gott Israels, der du zu Abraham geſprochen, der du dich Iſage verkündet und Jakob offenbaret haſt, du in deinem ewigen Sternentempel, den du dir ſelbſt erbaut, laß mich nicht länger harren, vergönne mir auf die Stufen deines Tempels zu treten und es laut zu verkünden, daß ich dein Hoherprieſter bin.“
Eine Hand berührte in dieſem Augenblicke die ſeinige; ſein Name wurde von einer männlichen Stimme genannt. Er wandte ſich um, und erkannte einen der Gäſte, einen jungen Mann, Namens Salomon Pechina, der durch ſeine Frau mit dem Hauſe Roſanes verwandt war. Obgleich Kauf⸗ mann, und als ſolcher meiſt auf weiten Reiſen begriffen, hatte ſich Pechina doch ſtets den Wiſſen⸗ ſchaften ſehr ergeben gezeigt und ſie waren ihm dafür wiederum hold geweſen. Er war der ſelte⸗ nen Kunſt mächtig geworden, das Wiſſen mit dem Leben in einer fruchtbringenden Vermählung zu ver⸗


