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Mutter, Manvah's Weib, erſt in die Hütte und dann auf's Feld kam, ſo denke dir Sabbathai. Seine Geſtalt iſt groß und ebenmäßig, ſein Antlitz edel und ſchön, und ein wunderbarer Glanz geht von ihm aus. Es hat die blendende Weiße des Schwans, wenn er über den Meerbuſen rudert, oder der Taube, wenn ſie über das Gebirge fliegt. Sein ſchwarzes glänzendes Haar fällt in leichten Lockenringen auf Nacken und Bruſt, ſeine Augen ſind groß und beredt, ihnen entſtrömt das Feuer prophetiſcher Begeiſtrung, und zuckt wie Blitze in die Herzen. Um ſeinen Mund ſpielt es wie Geſänge Davids und der Pro⸗ pheten; auf ſeiner hohen Stirn ſitzt majeſtätiſche Weisheit; Lieblichkeit und Anmuth ſind über ſeine Geſtalt ausgegoſſen, wie Bäche von Milch und Honig, aber auch ein hehrer Ernſt liegt auf ſeinen Augen⸗ lidern, wie man ihn nicht auf dem Antlitz eines Greiſes findet, und wahrlich, allein die jugendlichen Züge ſind's, die ſeine achtzehn Jahre verrathen.“
„Erſt achtzehn Jahre iſt er alt? Nur zwei Jahre älter als ich?“
„Die Zeit gibt keinen Maßſtab für des Meſſias göttliche Erleuchtung. Er iſt der Herr aller Weis⸗
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