Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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da in beträchtlicher Weite in den äußern Werken ge⸗ öffnet hatte.

Mit Freuden ſah er, wie der Rückzug in der wei⸗ ten Ebene in ziemlicher Ordnung von ſtatten ging. Zwar entfernte ſich das verbündete Heer immer weiter aus ſeinen ſo ruhmvoll behaupteten Stellungen, doch wehte das iriſche Banner noch hoch, und die Seinigen wehrten ſich tapfer, ehe ſie dem ungeſtüm nachdrin⸗ genden Feinde etwas Raum gaben. Auch die Trup⸗ pen, die er jetzt hier befehligte und durch Wort und That zum tapfern Angriff befeuerte, ſchlugen ſich als ächte Vertheidiger des Vaterlandes. Doch immer klei⸗ ner wurde ihre Zahl, und in größern Maſſen ſtürm⸗ ten die fortwährend verſtärkten Gegner heran, jetzt Al⸗ les aufbietend, um den weichenden Scharen den Rück⸗ zug an die Küſte abzuſchneiden, woran ſie durch den Heldenmuth des iriſchen Häuptlings gehindert wurden, der auf die glänzendſte Weiſe die in Frankreich er⸗ lernte Kriegskunſt in der Vertheidigung des wichtigen Poſtens entfaltete. Endlich ſah er jedoch die Unmög⸗ lichkeit ein, länger das offne Feld um das Schloß herum zu behaupten. Tauſende waren ſchon todt oder verwundet; fortwährend häuften ſich Leichen auf Lei⸗ chen, und der Boden war ſchlüpfrig geworden vom Blute der Freunde und Feinde. Aus den Verſchan⸗ zungen vertrieben, vertheidigten ſich die raſenden Iren noch hinter den aufgeſchichteten Körpern ihrer gefalle⸗ nen Brüder.

Plötzlich theilte ſich der Haufe, und zwei Männer ſprengten auf das Thor zu; ſchnell erkannte man Leßlie und ſeinen Reitknecht. Als ſie heran kamen, erkannte Lewis O'Donnel und Sally, daß der kühne Mann tödtlich verwundet und von einer Kanonenku⸗ gel arg verſtümmelt war. 4.*

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