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daß eine feindliche Abtheilung von Galway her den Rücken der Verbündeten bedrohe.
„Ich werde auch Verſtärkung ſchicken,“ entgegnete Lewis O Donnel;„thut nur Eure Pflicht, meine bra⸗ ven Jungen, ſowie ich es von Euch gewohnt bin. Sobald der erſte Schuß auf Euern Poſten füllt, ſoll's an mir nicht fehlen. Sagt das Euerm Offizier. Wer kommandirt Euer Piquet?“
„Kapitän Edward OFlaherty von Sandgemore, Ew. Gnaden zu dienen,“ erwiderte der Scharfſchütz.
„Edward O Flaherty iſt einer meiner bravſten Offiziere. Der Poſten konnte keinem Beſſern anver⸗ traut werden! Sagt dem wackern Hauptmanne, daß ich heute ganz beſonders auf ihn rechnete. Könnt Ihr mir ſagen, ob Lefßlie's letzte Abtheilung ſchon heran iſt?“
„Sie zog eben in's Lager, als ich daſſelbe verließ,“ antwortete der Jäger.
„Nun wohl, dann werden wir den Herren drü⸗ ben ein ſtark Stück Arbeit geben; meinſt Du nicht auch ſo, wackrer Landsmann? Du biſt aus Tyrone, der Ausſprache nach“— er klopfte dem ſich dadurch geſchmeichelt fühlenden Iren vertraulich auf die Schul⸗ ter—„und des Lords Verrath wird noch manchem ſtolzen Briten das Leben koſten, ehe unſre Feinde die. Früchte deſſelben genießen. Jetzt geh' mit Gott, mein Sohn, und richte pünktlich aus, was ich Dir aufge⸗ tragen habe.“
„Gottes und aller Heiligen Zorn über den Lord und die engliſchen Ketzer in den rothen Röcken!“ rief der Mann aus Tyrone.„Wir geben ihnen kein Quartier, großer Anführer, ſo wahr wir die Verge⸗ bung unſrer Sünden im letzten Stündlein hoffen. Drauf und dran alſo, Sirrah! Iſt doch das Leben


