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wer kann wiſſen, wenn er den vergifteten Pfeil ſchleu⸗ dert, welch' unberechnetes Unheil derſelbe anrichtet? Das war die Schickung einer höhern Macht; wir müſſen ſtill dazu ſein.“
„O Ihr Lieben,“ ſagte Eliſabeth,„hört meinen Vorſchlag! Noch vor einer Stunde ſprach ſich Sally über Evans O'Neil, als ihren Vater, mit ſchwärme⸗ riſcher Begeiſterung aus. Es wäre übermenſchlich hart und grauſam, ihr dieſen Schatz, den Stolz auf O'Neil, zu rauben. Sie bleibe ruhig durch unſre fernere Be⸗ wahrung des Geheimniſſes. Zu ihren unausſprechlich großen Leiden würde ſich noch die Schande ihres Va⸗ ters geſellen und erdrückend ſchwer auf ihr laſten, ſo daß die Entdeckung ſie jedenfalls gränzenlos unglücklich machen würde. Was frommte ihr auch ein Vater, der vielleicht wenige Augenblicke ſpäter den Tod des Ver⸗ brechers ſterben muß? Laßt ſie alſo meine Schweſter ſein! Vergönnt der Armen, ſich mit mir in den edlen Vater zu theilen; nein, laßt ihr den Helden Evans in ihrem Wahne allein; mir thut es ja keinen Ein⸗ trag, und wer wollte ihr nicht gern dieſe kleine Ent⸗ ſchädigung für die größten und bitterſten Verluſte gönnen? Was aber der rechtmäßigen Tochter Kilda⸗ re's an irdiſchen Glücksgütern zufällt, das laßt mich ihr auf eine geſchickte Weiſe, ohne daß ſie Argwohn ſchöpft, abtreten und helft mir dazu, ihr das Ihrige zu erſtatten.“
„Ueberlaſſe das mir allein, ſie vollkommen zu ent⸗ ſchädigen,“ ſagte Lewis.„Sie ſoll um nichts zu kurz kommen!“
„Wie Du es willſt, wie Du es machſt, Lewis, mein Geliebter, mein Gebieter, jetzt meine einzige Stütze, da auch das letzte Band, das mich an jenen Mann gefeſſelt hielt, gelöſt iſt. Dir vertraue ich nächſt mei⸗


