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kunft, nach den Waffen und Kriegsvorraͤthen und nach dem Namen des Capitain; alles dies ſchrieb er ſorg⸗ faͤltig auf. Weil wir keine Lootſen hatten, bat er uns, ſtill zu liegen, weil er fuͤr unſer Vorruͤcken ver⸗ antwortlich ſeyn muͤßte. Als wir Piloten erhalten hatten, entfernte ſich der Offizier ohne alle Umſtaͤnde. Weil der Gouverneur von Ranguhn die Ge⸗ ſandtſchaft in Perſon anzunehmen geſonnen war, ſo erſchien er mit einer Flotte von etwa 30 Kaͤhnen, von weichen 4 ſich durch ihre Geſtalt auszeichneten. Sie glichen den Staatsboten der Suͤdſee⸗Füſulaner, wa⸗ ren ians und ſchmal, mit Pfauenfedern und tibetani⸗ ſchen Kuhſchwaͤnzen verziert. Jeder Kahn hatte eine verſchtedene Flaage, und eine lange Stange mit einer vergoldeten Kugel, welche vom Hintertheil horizontal hervorragte. Drei der vornehmſten kamen an Bord, ſetzten ſich ſogleich nieder, während ihre Begleiter einen Halbkreis um ſie bildeten. Wir unterredeten uns mit ihnen vermoͤge eines indiſchen Dolmetſchers üͤber eine Stunde und befriedigten die Neugierde uͤber die Urſache unſerer Sendung mit allgemeinen Worten. Nach einer ſehr hoͤflichen Empfehlung ruderten ſie einige Male um unſer Schiff, wobei ſie keine gerings Kenntniß von Nautik zeigten. Das laͤngſte ihrer Boͤte war etwa 70 Fuß lang und 8 breit; die Anzahl der Ruder betrug 28 bis 40. Wir kamen ½2 Meile von den uͤbrigen fremden Schiffen bei der Stadt Ranguhn vor Anker und be⸗


