Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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tavia ein Schiff hieher, die Niederlaſſung mit Waa⸗

ren zum Handel und allerlei Beduͤrfniſſen zu verſehen, und die wenigen Produkte der Inſel abzuholen. Sie beſtehen in Sklaven, die man in Batavia vorzuͤg⸗ lich ſucht, in Sandelholz von der beſten Sorte, und in Wachs, das die mit den Hollaͤndern verbundene

Fuͤrſten als Tribut bringen muͤſſen.

Ungeachtet der hollaͤndiſche Handel nach Japan mehr das Dienſtperſonale der Geſelſchaft als ihre Kaſſe bereichert, ſo wird ihre Handels⸗Niederlage auf der kleinen Inſel Deſima doch unter ihren inviſchen Be⸗ ſizungen aufgefuͤhrt. Deſima iſt durch eine Bruͤcke mit der Handelsſtadt Nangaſaki verbunden, wohin die Hohaͤnder aber nur auf beſondere Erlaubniß und unter beſtaͤndiger Begleitung gelaſſen werden. Dort leben ſtets in beſtaͤndiger Gefangenſchaft 14— 15 Euro⸗ päer, von denen einige Ober⸗ und Unterkaufleute ſind, nebſt einigen Matroſen, und werden von Zeit zu Zeit abgeloͤst. Der Handel von Japan war früher viel vortheilhafter, weil die Hollaͤnder dieſes Reich auch mit Waaren von China Tunkin und anderen indiſchen Reichen verſorgten. Er ward vorzuͤhlich aus For⸗ moſſa getrieben und beſchaͤftigte zuweilen 35 Fahr⸗ zeuge. Jetzt gehen nur zwei Schiffe jaͤhrlich nach Ja⸗ van. Sie ſegeln imn Junins von Batavin ab, und kehren im Januar zuräck. Ihre Ladungen beſtehen in Zinn, Biei, Zucker, Sapanholz, Flintenſteinen, Pfef⸗ fer, Elfenbein, Dueckſilber und Stiegeln. Außer