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. Auf der Inſel Borneo, wrelche einen Flaͤchenraum von 13,000 Qundratmeilen begreift, ha⸗ ben anfaͤnglich die Eurvpaͤer, aller Verſuche ungeach⸗ tet nicht feſten Fuß faſſen koͤnnen, theils wegen der Groͤße der Inſel, theils wegen der Rohheit der Eim wohner, und wegen der Schwierigkeiten, das Innete des Landes zu unterſuchen. Erſt im J. 1747 gelang es den Hollaͤndern auf der ſüdlichen Kuͤſte der Inſel⸗ beſtaͤndige Handels⸗Niederlagen zu erhalten. Von dieſen ſind vorzuͤglich das Fort Tatas und Landak zu nennen. Der Handel von Satas, welches an dem Fluſſe Baniermaſſing liegt, iſt meiſtens in den Haͤnden der Chineſen, und beſteht in Goldſtaub, aber meiſtens von ſchlechtem Gehalte, und in Dig⸗ manten, die meiſt in großer Menge und aͤußerſt muh⸗ ſam geſammelt werden. Zehn bis zwoͤlf Wilde arbei⸗ ten oft einen ganzen Monat in den Diamantgruben⸗ und finden dann kaum ſo viel Edelſteine, daß ſie 20 Piaſter werth ſind. Fernere Handelsartikel ſind ſpa⸗ niſche Röhre, Bezvar, Hrachenblut, und indiſche Vogelneſter von der beſten Sorte. Dieſe letzteren dem Namen nach als Leckerei bekannt, finden ſich in den Klippen um Java, Borneo, Dernote und den benachbarten Inſeln in großer Menge. Sie ſol⸗ len von einer Art See⸗ Schwalben in den Klüften und Hoͤhlen der Inſeln zu Stande gebracht werden⸗ und zwar aus ihrer Nabrung und nicht aus See⸗ Schaum oder anderen See⸗Pflanien, wie man bis⸗


