Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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hier ihre Ladung; auch werden von hier die meiſten Zeuge von Surrate, und der malabariſche Pfeffer nach Europa verſendet.

Aus dieſen drei Departements beſteht das Gebiet der Hollaͤnder in Ceilon. Von hier verſorgen die Hollaͤnder ganz Europa und Aſien faſt ausſchließlich mit Zimmt. Die Baͤume, welche den beſten liefern, werden unter ihrer Auſſicht in der Nachbarſchaft von Colombo und Nigombo gezogen. Sie werden dann geſchaͤlt; weil aber der geſchaͤlte Baum keinen Baſt wieder anſetzt, ſo verdorrt er. Gewoͤhnlich geben junge Baͤume den beſten Zimmt, duͤrfen aber vor dem dritten Jahre nicht geſchaͤlt werden. An der weſtli⸗ chen Kuͤſte werden Cauries oder Porcellan⸗Schne⸗ cken gefunden, die in Bengalen und anderen Ge⸗ genden von Indien als Scheidemuͤnze dienen, auch im afrikaniſchen Negerhandel gangbare Waare ſind. Die Perlenfiſcherei zwiſchen Manaar und Tuto⸗ coryn hat die Geſellſchaft ſeit einiger Zeit aufgege⸗ ben. Sie war ſchon lange nicht mehr ſo ergiebig, als in vorigen Zeiten, weil man den Auſtern nicht die rechte Zeit ließ, ihre gehoͤrige Reife zu erlangen. Vor Ankunft der Portugieſen in dieſen Gewaͤſſern war die Fiſcherei nur alle 20 oder 24 Jahre erlaubt. Die Portugieſen verkuͤrzten den Fang auf 10 Jahre, die Hollaͤnder hingegen ließen alle7 bis s Jahre ſiſchen. Etwas Pfeffer waͤchst zwar hier, aber nicht in der Menge, als in Malabar und Sumatra. Ehen