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lern treibt man Ackerban, weil der Boben reicher und tiefer iſt, als auf den Bergen⸗ wo er oft vom Regen abge ſpuͤlt wird.
Der Anblick des Dorfes iſt von der Art, daß ein Enthuſiaſt in Verſuchung gerathen wuͤrde, auszurufen: Hier will ich meine Wohnung aufſchlagen, und von
den Sorgen der geſchaͤftigen Welt ſicher ſeyn! Es
liegt in einem kleinen ſchattigten Thale, durch Hoͤhen auf beiden Seiten geſchutzt, und hie und da eine Huͤtte; waͤhrend am obern Ende ein Bach, durch Strauche beſchattet, die Blͤthen und Fruchte tragen, freund⸗ lich in ſeinem Kieſelbette dahinmurmelt. Die Bauart der Huͤtten entſpricht den Umgebungen. Einige ſind nett und huͤbſch gebaut; andere ſo laͤndlich, daß man ſieht, ihre Beſitzer machen ſich wenig aus Kußerem Schmucke; noch andere ſind bloß aus rohen und un⸗ bearbeiteten Baumaterialien zuſammengefügt. In den Waͤldern findet man einige huͤbſch gefiederte Voͤgel; unter andern eine große Menge gruͤner Papagaien, die ſich jedoch nicht durch Nachahmungsfähigkeit aus⸗ zeichnen.
Die benachbarte Inſel Praslin und das daran ſtoßende Inſelchen Cu ſieuſe enthaͤlt eine Naturſel⸗
tenheit. Es iſt eine Art Cvcosnuß, die hier fuͤnffach, und in einer gemeinſchaftlichen Haut und faſerigen
Schale eingeſchloſſen iſt. Jede Nuß hat die Groͤße einer großen Melone. Die Seekveosnuß iſt nicht nur ein Gegenſtand der Neusierde, ſondern auch ein ſehr
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