Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Caffee, Gewuͤrznelken, Baumwoll“, Waien, Mais, Hirſe und einige andern.

Von beſonderer Guͤte iſt der Waizen, allein ver⸗ heerende Orkaue zwangen die Einwohner, ſogar vom Vorgebirge der guten Hoffnung, Lebensmittel zu ho⸗ len, um ſich vor dem Hungertode zu retten. Aus eben dieſer Urſache hat man Mauritius fuͤr unfaͤhig gehalten, ſich ſelbſt zu verſorgen, vorzuͤglich waͤhrend einer Blokade.

Ein weſentlicher Nachtheil fuͤr die innere Deko⸗ nomie der Inſel iſt der Mangel an Rindvieh, weil es an guten Weiden feh't. Der groͤßere Theil der Con⸗ ſumtion an Hornvieh wird aus Madagaſear einge⸗ führt. Doch gedeihen die Ziegen, ſo wie auch Schweine in Menge vorhanden ſind. Auch die Kuͤſte liefert reich⸗ liche Fiſche; votzuͤglich liefern ſehr ſchoͤne und große, alle fandigen Inſelchen, die nordweſtlich vvn Mauri⸗ tius liegen. Die Hausthiere zum Vergnugen, be⸗ ſtehen aus Pferden, Maulthieren und Eſeln; beide letzteren gebraucht man vorzuͤglich zum Reiten.

Hart iſt das Loos der Selaven, die meiſtens Ne⸗ ger ſind. Sie muͤſſen ungeheuere Laſten ſchleppen, ſo daß Pferde und Eſel zu nichts anders verwendet wer⸗ den, als, wie geſagt, zum Reiten; und wuͤrde der Ruͤcken des Negers bequem zum Sattel ſeyn, ſo wuͤrde man dieſe Ungluͤcklichen auch hiezu gebrauchen.

Ein Korallenriff laͤuft, in geringer Entfernung vvm ufer, rings um die Inſel. Es hat jedoch verſchiedene