Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſten aus Indien und Eurvpa, ſo daß die ſetzige Bevoͤlkerung aus Negern, die von den erſten Be⸗ wohnern eingefuͤhrt wurden, aus Mulatten, Creo⸗ len, Indiern und Weißen, und faſt allen euro⸗ paͤiſchen Laͤndern entſtanden iſt. Daher ſuchen dis europäiſchen Franzoſen, die ſich hier niederlaſſen, etwas darin, die Eingebornen verächtlich anzuſehen. Die Maͤnner ſind nuͤchtern und maͤßig, die Fraues kraͤftig. Beide Geſchlechter ſind heiter, lebendig und ſchwatzhaft. Ihre Sitten ſind einfach und gaſtlich, ihre Kenntniſſe beſchraͤnkt. Maͤngel und Wünſche ha⸗ ben ſie nur wenig.

Vor der noͤrdlichen Küſte der Moritz⸗Inſel liegen 4 kleine Inſeln, naͤmlich die runde, Schlan⸗ gen⸗, die platte und keilfoͤrmige Inſel. Dio runde Inſel, die am fernſten von der hohen Seo liegt, iſt ungefaͤhr gleich weit von Grand⸗Pors und Port⸗Louis. Die keilfoͤrmige Inſel, oder Kanonnierkeil⸗Inſel liegt 11/½2 Meile von Mau⸗ ritius entfernt. Ihrer Geſtalt nach iſt ſie merkwuͤr⸗ dig. Die platte Inſel, die ſchoͤnſte und groͤßte der Gruppen, bei der man landet, liegt etwas Meilen von der hohen See.

Mauritius oder Isle de France, etwa 35 Meilen lang, und 37 Meilen breit. Der Boden iſt rother broͤcklicher Thon, mit Eiſenoxyd geſchwaͤn⸗ gert, der leicht in der Hand zu Staub wird. Die Juſel iſt obne Zweifel vulkaniſchen Urſprunges, ihre