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und haͤuslichen Coloniſten waren, nach ihrer Gewohn⸗ heit, im Begriff ſich zur Ruhe zu legen; die Wellen der Bai ſchienen voͤllig ruhig zu ſeyn, und die ganze Natur ſchien bereit, jene Ruhe zu genießen, die dem Menſchen ſo erquickend iſt. Doch nicht lange dauerte dieſe Ruhe. Ein heftiger Knall erſchuͤtterte die Erde. Die Einwohner, unkundig einer ſolchen Begebenheit, blieben einige Zeit vor Schrecken unbeweglich. Doch ein zweiter Stoß ſetzte ſie in groͤßten Schrecken. Ueber⸗ al herrſchte Furcht, Angſt und beinahe Verzweiflung. Das Rufen der Maͤnner, die hin und herliefen, ohne zu wiſſen, wohin, das Kreiſchen der Weiber, das Geſchrei der Kinder, die alle halb oder ganz nackt waren, das tumpfe Toſen der Brandung, das Heulen der Hausthiere, machte die Seene grauſenhaft. Kranke, Alte und Gebrechliche, denen der Schrecken auf einen Augenblick Kraft verlieh, fluͤchteten ſich, zugleich mit den andern, auf Plaͤtze, Straßen und Felder. Keiner wußte einen ſichern Zufluchtsort; denn kein Ort war ſicher. Haͤuſer drohten einzuſtuͤrzen, die See ſie zu verſchlingen, und die Erde, ihren weit gaͤhnenden Schlund zu oͤffnen und ſie lebendig zu begraben. Die Singebornen ſahen es als Strafe Gottes an, fuͤr die Suͤnden, die ſie begangen hatten. Blbeln und Gebet⸗ buͤcher wurden ſo geſucht, daß der Vorrath davon in der Cap⸗Stadt bald erſchoͤpft war. Auch die Kir⸗ chen waren voller, als man je zuvor geſehen.
Die Maſeapeniſche Inſel Bourbon, oder


