Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Boot nebſt neun Mann zur Erleichterung der Schiffe zuruͤckzulaſſen, mit meinem beladenen Schiffe aber eine begueme Anfahrt an der Inſel zu ſuchen. Ich fand wirklich einen ſichern und geraͤumigen Hafen, und erwartete dort den Obereapitain mit den uͤbrigen Schiffen acht Tage vergebens. Meine Mannſchaft was kaum zu beruhigen. Am achten Tage kam endlich ein fremdes Schiff und brachte die Nachricht:; das Capi⸗ tainſchiff ſey voͤllig zu Grunde gegangen, mein Boot und die dazu gehörige Haͤlfte der Mannſchaft ſey mit dem uͤbrigen Geſchwader in die See ausgelauſen. Welch ein Schrecken und Kummer fuͤr uns! tauſend Meilen von Liſſabon entfernt, auf hoher ſtuͤrmi⸗ ſcher See mit weniger Mannſchaft zu ſeyn! Wir verſahen uns auf der Inſel mit Waſſer und Holz, und nahmen eine Menge der dortigen See⸗ und Land⸗ voͤgel mit, die ſich leicht mit den Haͤnden fangen lie⸗ ßen. Hier trafen wir große Maͤuſe, Eidexen mit zwei Schwaͤnzen, und einige Schlangen. Beherzt ſetzten wir unſere Reiſe gegen Suͤd Oſt fort und entdeckten 300 Meilen davon nach 4 Tagen eine Bucht, die wir Bucht Allerheiligen nannten. Hier hofften wir den Obereapitain zu treffen und hielten uns zwei Mo⸗ nate und vierundzwanzig Dage auf. Aber von ihm war nichts zu ſehen, nichts zu hoͤren. Win ſchifften 260 Meilen weiter und erreichten ein Land, 180 ſuͤdl. Breite und 35b weſtlich von Liſfabon. Waͤhrend unſers dortigen Aufenthaltes machten wir bedeutende