Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Konſtantinopel im Jahre 1831.

De Dömanen ſind in unſern Augen ein Volk, das ſich in einem hoͤchſt ſchwankenden Zuſtande beſin⸗ det, da es kein Vertrauen mehr in ſeine Kraft ſetzt; ein Volkdas auf der einen Seite durch die Gebote einer Religion, die zugleich die ganze geſellſchaftliche Drganiſation ausmacht, zu ſehr beſchraͤnkt iſt, als daß es einen gewaltſamen Uebergang zu einem neuen Sy⸗ ſteme wagen ſollte, und ſich doch auf der andern Seile bereite zu ſehr von den Vorſchriften des Korans ent⸗ fernte, um ferner Einheit des Handelns und jenen Fanatismus aus ihm zu ſchoͤpfen, der es ſo lange Zeit bindurch zum Siege fuͤhrte. Sie blieben zuruͤck, da ſie nur Schritt vor Schritt vorwaͤrts gehen, waͤhrend Europa in ſchuellem Laufe die Bahn der Civiliſation durchfliegt. Seit den Zeiten Friedrichs des Großen, bat die ungeſchickte Politik Frankreichs ſie von allen Haupt⸗ und Staatsaktivnen autgeſchloſſen; lange ſchyn haben