Teil eines Werkes 
4. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

bedauern. Der beruͤhmte Reiſende und Aſtronom Beauchamy ſchmachtete hier lange, bis er durch den Frieden der Pforte mit Frankreich ſeine Freiheit wieder erhielt. Nachts ſchreien die in dieſer Feſtung

befindlichen Soldaten unaufhoͤrlich durch Sprachrohre,

um die Schiffe zu benachrichtigen, ſich entfernt zu halten.

Obwohl ein Fanar hier unterhalten wird, ſo ſind doch Mißbraͤuche in dieſer Gegend nichts Selte⸗ nes, weil Tuͤrken und Griechen das Meer ohne Kom⸗ paß befahren. Sie duͤrfen ſich nie ſehr weit von den Kuͤſten entfernen, ohne Gefahr zu laufen, ſich zu ver⸗ irren. So begegnete Beaucamp, als er von Tra⸗ pezunt zuruͤckkehrte, einem tuͤrkiſchen Schiffe, wel⸗ ches öülich fuhr, und nach Konſtantinopel zu ſe⸗ geln glaubte.

Am Fuße des europaͤiſchen Fanal, etwas weiter gegen Suͤden, befindet ſich die Inſel Syanea, oder vielmehr die Gruppe der Zyganeiſchen Felſen⸗Inſeln. Sie ſind nichts, als aus dem Waſſer hervorragende Steinſtücke von ſehr geringem Umfange. Man nannte ſie auch Symplegaden, weil ſie von dem Punkte, wo man ſie betrachtete, alle nur eine Inſel zu bilden ſcheinen. Sie ſind mehr oder minder ſichtbar, ie nach⸗ dem der Nord⸗ oder Suͤdwind die Gewäſſer erhebt, oder niederſchlaͤgt.

Auf einer dieſer Inſeln ſteht noch ein merkwuͤr⸗ diges Ueberbleibſel des Altertbums, ein weiber Man