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Von Mueravane begleiteten uns der Pberſt Yermoloffund der Dberſtlieutenant Schwetſchoff bis zum Dorfe Catſchema am linken Ufer der Fori, welche in den Alazan, nicht weit von deſſen Mün⸗ dung in den Kur faͤllt. Die Jori, mehr ein Strom als ein Fluß, fuͤhrt eine große Menge Steine mit fort, und ändert nach der Richtung der Stuͤrme, und nach dem Abfluſſe der Gewaͤſſer ihr Bett. Das Dorf Hatſchemn iſt unbetraͤchtlich mit mittelmäßigen Feldern in ſeiner Umgebung.
Die Staͤlle des Grenadier⸗Regiments von Geor⸗ gten ſind a8 Werſte von Mueravane entfernt. Das Land iſt weit beſſer, und Futter im Ueberfluſte vorhanden. In dem 27 Werſte davon entlegenen Ko⸗ ſaken⸗Poſten Dampali ͤbernachteten wir.
Dampali iſ⸗faſt, wie alle Poſten der Hoſaken in Georgien und in den übrigen Provinzen jenſeits des Kankaſus, hlot ein eingeſchloſſener Bezirk, wel⸗ cher von Palliſaden und Graͤben nugeben iſt, und den Namen eines Forts fuͤhrt. Dieſe Einfaſſungen ent⸗ balten gewoͤhnlich 3 bis 4 Baraken. Von Dampali brachen wir nach Sinak auf. Das ganze Land iſt mit Ebenen, Thaͤlern und Gebiſrgen untermiſcht. Man bommt durch ziemlich zahlreiche Doͤrfer, welche faßt immer mit ſchönen Anpflanzungen umgeben find.
Sinak, die Hauptfadt des Bezirkes von Kizis und von ganz Kaketien, mit ungefaͤhr 400 Haͤuſern und 2000 Einwohnern liegt auf einer ziemlich ausge⸗
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