Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſehr unvollendeten Kopfe befindet ſich etwas wie eine Tiara, auf welcher eine kugelartige Maſſe ruht, ſowie man auf den Muͤnzen der Saſſaniden ſieht. Auf der linken Schulter ruht ein anderer kugelfoͤrmiger Gegenſtand; ein anderer liegt auf dem Halſe des Pfer⸗ des etwas hinter den Phren. Die letztern Gliedmaßen des Thieres ſind nur leicht in den Stein geteichnet; dieß iſt auch der Fall mit den Vorderbeinen, welche nur bis an die Knie ausgehauen ſind. Die Hinterbeine ſind bloß bis an die Kniekehlen mit dem Meißel gearbeitet. Auch iſt noch ein anderer Pferdekopf da, welcher nach ſeiner Stellung offenbar dazu beſtimmt war, den Gegner des koͤniglichen Helden zu tragen; aber man ſieht weiter keinen Umriß. Dieſe Gruppe nimmt mehr als die Haͤlfte der s Fuß hohen Flaͤche ein. Dieſes Monu⸗

ment iſt wahrſcheinlich aus der Zeit der Saſſa⸗

niden.

4o. Mit allem zur Reiſe Noͤthigen verſehen ver⸗ ließ ich Teheran den 13. Mai 1818, nachdem ich von dem Hofe und meinen europaͤiſchen und aſia⸗ tiſchen Freunden Abſchied genommen hatte. Unſere Karabiner, Piſtolen, Degen und Dolche ließen wir mit keinem geringen Schaugepraͤnge ſehen, weil man uns zu verſtehen gegeben hatte, daß je weiter wir uns von dem unmittelbaren Einfluſſe des Schah entfern⸗ ten, deſto weniger ſeine Geſetze gegen die Raͤuber voll⸗ zogen wuͤrden. Entſetzlich von der Hitze des Tages geplagt, erreichten wir die bequeme, von dem jetzißen

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