Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Vorſpruͤnge kleinerer Berge unterbrochen, welche aus den Seiten des Argrat hervorkommen, und in einer wellenfoͤrmigen Fortſetzuns dahin laufen, bis ſie ſich in den entfernten Duͤnſten der Ebene verlieren. Die ſchwarze Kluft an der Seite des großen Hauptes des Berges wird irriger Weiſe von den Reiſenden für ei⸗ nen ausgebrannten Krater ausgegeben.

In dem Kloſter Eitſch-mai⸗adzen wurde ich von dem Patriarchen Suphemius, welchem ich durch den Biſchof von Tiflis empfohlen war, auf das ar⸗ tigſte empfangen. Er iſt ein ehrwuͤrdiger Mann, un⸗ gefaͤhr 7 Jahre alt, genießt eine vortreffliche Geſund⸗ heit, und hat eine heitere Miene. Wegen ſeiner Ge⸗ lehrſamkeit und Froͤmmigkeit ſteht er in hohem Rufe; den Werth beider erhoͤht er noch gar ſehr durch die nutzliche Art von Kenntniſſen, welche man bloß im Umgange mit der Welt uͤberhaupt erwerben kann. Er hat die vornehmſten Laͤnder Aſien's beſucht, und waͤhrend der Verwaltung des Lord Kornw allis, eine Zeitlang zu Kalkutta gelebt. Er iſt das Ober⸗ haupt aller religioͤſen Anſtalten der Armeniſchen Kirche in allen Theilen der Erde, und wird durch eine Zu⸗ ſammenkunft von Moͤnchen aus den verſchiedenen Klo⸗ ſtern gewaͤhlt. Ihre Verſammlung heißt der Kardi⸗ nals⸗Verein, welcher den erforderlichen Patriar⸗ chen unter den am meiſten verehrten Biſchoͤfen der Kirche waͤhlt. Dieſen hohen Poſten verwaltet er, bis ihn entweder der Tod abruft, oder er ihn durch die