368 von 7 Reihen von Pfeilern getragen ward, und jede Reihe beſtand wieder aus 7 Pfeilern: ſie wa⸗ xren von Holz mit Lehm beworſen, und ſehr ver⸗ ziert. Auf der Rückſeite war eine kleine Niſche fuͤr den Sultan beſtimmt. Nach dem Fruͤhſtuͤck beſuchten wir den Sultan. Er iſt ein Mann von ſtattlichem Anſehen, 4 Jahre alt, hat eine ſchoͤne Stirne, grie⸗ chiſche Naſe, große ſchwarze Augen. Sein Bart iſt kurz, ſchwarz und kraus. Seine Kleidung beſtand in einer hellblauen, baumwollenen Sobe, in einem weißen Turban von Muſſelin, und der Shawl, nach Art der Dugriks war uͤber Raſe und Mund gezogen. Er ſaß auf einem Teppſch zwiſchen zwei Pfeilern⸗ die das Dach eines mit Stroh gedeckten Hauſes bielten⸗ Waͤnde und Pfeiler waren blau und weiß angeßrichen, im mauriſchen Geſchmack, und an der hintern Wand war ein Feuerſchirm gemalt, worauf roh genug ein Blumentopf geieichnet war. Ein Armſuhl, mit einer eiſernen Lampe darauf, ſiund an jeder Seite des Schir⸗ mes. Der Sultan hieß mich mehrere Mal willkom⸗ menz und fragte, ob ich durch die Reiſe hieher nicht ermuͤdet ſey? Ich ſagte ihm, es ſey der angreifendſte Theil der ganzen Reiſe zwiſchen Eripoli und Sacko⸗ tvo, und dankte ihm fuͤr die Wache, deren Bettagen ich nicht verſehlte, nach Verdienſt zu loben. Er be⸗ trachtete ſehr genau und aufmerkſam meine Geſchenke⸗ die ich ihm brachte, und verlangte uͤber jedes eine Er⸗ klaͤrung des Gebrauches. Außer den Piſtolen mit Dop⸗
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