Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Inſel nannten. Am andern Worgen entdeckten wir eine andere, etwa 70 Meilen große Inſel, welche ſehr

waldig iſt, und angebautes Land hat, auf welchem

Mais oder Zucker-Rohr zu ſtehen ſchien. Am ſandi⸗ gen ufer lagen Kanots, auch erblickten wir Einge⸗ borne, welche keine Luſt zeigten, ſich uns zu naͤhern. Durch die Bäume erblickten wir einige große wohige⸗ baute Haͤuſer. Die Einwohner ſind nackt; ihre Ka⸗ nots gleichen jenen auf der Tench's Inſel. Wir ga⸗ ben der Inſel den Namen: Prinz Wilhelm Hein⸗ richs⸗Inſelz einen hohen Berg in ihrer Mitte un⸗ ter 10 32“ ſüdl. Br. und 1400 30 oͤſtl. Länte bießen wir Mount Philipv.

Am s. Juni erblickten wir die ſogenannten In⸗ ſeln Kercolang und Kerolang. Am 6. kam ein Kanot mit 12 bekleideten Malayen aus Kerkolang auf uns zu, wir bedeuteten ihnen, vom Ufer etwas zu eſſen zu holen. Sogleich wanden ſie ſich dahin, und wir ihnen nach. Als wir die Brandung am Ufer entdeckten, winkten wir den Kanots an das Land zu gehen, um Kokos⸗Nuͤſſe und Plantanen zu holen, de⸗ ren wir eine ſehr große Menge bemerkten. Selbü an das Land zu gehen, weigerten wir uns, und ſchickten in einem Kanot einen unſerer Leute dahin. Bald kam er mit verſchiedenen Kanots zuruͤck, welche mit Kokos⸗ Nuͤſſen, Yams, Planfanen, fuͤßen Pataten, Reis, einigem Mehl und andern Lebensmitteln beladen waren, welchs wir gegen Aexte und andere Waafen eintauſchten.

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