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Cvok nochmals an das Land, um von dem Koͤnig und den Großen Abſchied zu nehmen. Er verſicherte ſie ſeiner Freundſchaft, und empfahl mich jedem insbe⸗ ſondere auf das Beſie und zwar mit dem Zuſatze⸗ daß ſie ihm fuͤr alles Schlimme, was mir widerfahre, haf⸗ ten ſollten. Er ſagte unter andern:„Erinnert Euch⸗ daß Omai der Günſtling eines maͤchtigen Monarchen und Cvoks Freund iſt; ich kehre wieder hierher zu⸗ rück und erfahre ich alsdann, daß ihr Omai ſchlimm behandelt, ſo ſoll Euch meine Rache doppelt treffen⸗ Von hier gehe ich nach Bolabola, und werdes Dpvony eben daſſelbe ſagen; ſollte dieſer Euch we⸗ gen Omai beunruhigen, ſo werde ich zu Eurem Bei⸗ ſtande herbeieilen. Sucht die Freundſchaft der engli⸗ ſchen Nation zu verdienen und ſchenkt uns die Eure!“
Mit dieſen Worten ſtund er auf, umarmte den Koͤnig, grußte die Haͤuptlinge und das Volk und kehrte in Begleitung der ganien Verſammlung nach dem ufer zuruͤck. Ich ging zum letzten Male mit an Bord, die Schiffe begrußten die Inſel mit fuͤnf Ka⸗ nonenſchuͤſſen und ginsen unter Segel⸗
Unſere Trennung war nun nicht mehr zu vermei⸗ den. Ich ſiel den Pffizieren um den Hals, umarmte beinahe die ganze Mannſchaſt; als ich aber zu Cvok kam, verließ mich alle Standhaftigkeit⸗ Ich ſchlang


