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von durchdringendem Verſtande es dahin gebracht, daß die Großen ihr lieber die Regentſchaft uͤbertrugen.
Als der Tag gekommen war, wo mich Cpok dem Koͤnig und den Großen vorſtellen wollte, kleidete ich mich ſauber an und hielt meine Geſchenke fur den Kö⸗ nig und die Prieſterſchaft bereit. Eine unbeſchretbliche Menge Volkes bedeckte den Weg, wo wir durchzogen und die Haͤuptlinge waren zu unſerm Empfang bereit; dem Koͤnig aber harte man als Vorrecht ſeiner Wuͤrde vorgeſtellt, daß er ſich eine Weile muͤſſe erwarten laſ⸗ ſen. Er erſchien endlich in Begleitung ſeiner Mutter.
Ich ſtand in einiger Entfernung von dem koͤnig⸗ lichen Kinde und ſeinen Großen; dann wandte ich mich an den Ober⸗Pneſter, bat ihn im Namen der Gott⸗ heit von Huaheine die Geſchenke anzunehmen, die ich ihr zu Fußen zu legen wage, erſuchte die andern eben⸗ fails die Geſchente, die ich fuͤr ſie an rothen Federn, Zeuchen, Spielwerke u. ſ. w. beſtimmt hatte, anzu⸗ nehmen, wobet ich eine Anrede an die Verſammlung durch einen meiner Freunde halten ließ, worin viel von meinen Abentheuern, dem Koͤnig von Großbrit⸗ tanien, dem Lord Sandvich und den Capitainen Cook und Clerk vorkam, welche Rede ich aver Wort fuͤr Wort in das Ohr ſoufliren mußte. Na ydem man guaͤdig meine Geſchenke angenommen, ſetzte ich mich nebeu Capitain Cvok, der zur Seite des Koͤnigs ſaß⸗


