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und beinahe in allen Krankheiten mit dem beſten Er⸗ folge gebraucht.
Die Schiffe waren ausgebeſſert, mit Lebensbedarf reichlich verſehen und endlich kam die Stunde der Ad⸗ fahrt. Man nahmt Abſchied, lichtete bei gutem Dſt⸗ wind'die Anker und begrüßte die Inſel beim Abfahren, dem Verlangen Otoo's gemaͤß, mit ſteben Kanonen⸗ ſchuͤſſen mit Kugeln.
Cook war Willens auf der Inſel Eimeo zu lan⸗ den, daher wir auf die oͤſtliche Seite derſelben zu⸗ ſteuerten. Ich fuhr in einer Pirogue, die ich zum Geſchenk erhalten hatte, und zeigte den Wes nach Rheede, worauf wir in dem ſichern und beguemen Hafen von Dalov vor Anker gingen.
XVIII. Die Inſulaner von Eimeo kamen hau⸗ fenweis, anfangs aus Neugierde, nachber des Tauſch⸗ handels wegen herbeigelaufen. Selbſt Maheine, der eben Friede mit Otaheiti geſchloſſen hatte, hielt es fͤr ſeine Pflicht, dem Capitain zuerſt aufzuwarten, aber er erſchſen doch nicht ganz ohne Vorſicht; denn die Kluhheitzbefahl ihm, ſich nicht blindlings einem Freund Dtoos und des ganzen Otaheitiſchen Stam⸗ mes zu uͤberlaſſen. Dieſe Beforgniſſe verſchwanden in⸗ deſſen bald und nun herrſchte gegenſeitiges Vertrauen.
Dieſer Maheine war ein Mann von 40— 60 Jahren, hatte ſich aus Herrſchſucht der Inſel bemaͤch⸗ tigt und ſein Anſehen durch Gewalt gegruͤndet und erhalten. Als er am Bord erſchien, trug er eine Art


