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man ſchoͤne gebogene und breitgedruͤckte Naſen; dicke und auch fein ausgeſchnittene Lippen, und hundert euro⸗ paͤtſche Phyſiognomien vermiſcht mit hundert andern, denen man kein Land als einheimiſch anweiſen kann⸗
Die Maͤnner raſiren ſich den Bart und bemalen den Koͤrper mit dunkelblauen Punkten, von dem Bauch an bis zur Haͤlfte der Schenkel; nur allein der Koͤnig iſt von dieſem Gebrauch ausgenommen. Die Weiber punktiren ſich auf gleiche Art, jedoch nur das Innere der Haͤnde, dafuͤr bemalen ſie ſich das Geſicht mit einem ſeinen gelben Pulver⸗
Der Ackerbau iſt auf den Freundſchafts⸗In⸗ ſeln, trotz ihrer wenigen, unzureichenden Inſtru⸗ mente, die aus geſpitzten und geſchaͤrften Stuͤcken Holz veſtehen, in dem groͤßten Flore. Die Baukunſt iſt
bier dagegen noch in der Kindheit. Der wahre Schatz
der Nation beſteht in ihren Piroguen. Nirgends fin⸗ det man ſie ſchoner gearbeitet, und doch koͤnnen ſich hierzu die Verfertiger nur eines ſchwarzen Steines, der Seehundszähne, einer gewiſſen rauhen Fiſchhaut und Muſcheln bedienen.
Die Gute des Charakters dieſer Inſulaner iſt bei⸗ nahe unerſchoͤpflich, und druͤckt ſich in ihren Geſichts⸗ zuͤgen, ſo wie in jeder ihrer Handlungen aus. Als Menſchen haben ſie Leidenſchaften, wie andere, wiſſen ſie aber beller zu beherrſchen und laſſen ſich ſelten un⸗ terjohen. Mun kaun ihnen nichts vorwerfen, als th⸗ ren Haug zum Stehlen, der bei allen Voikern der


