Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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Raͤuber wieder auf freien Fuß, bezahlte das Schwein, beſchenkte die Haͤuptlinge und reiſte ab, unter den Gluͤckwunſchen der Eingebornen, die ſowohl ſeine Frei⸗ gebigkeit als Nachſicht bewunderten. Wir verließen die Freundſchafts⸗Inſeln, um nach Otaheiti zu ſegeln.

XIV. Unter Benennung der Freundſchafts⸗ In ſeln, werden alle Eylande begriffen, die in die⸗ ſem ziemlich großen und weitlaͤufigen Archipelagus liegen, und welche von den Eingebornen auf mehr als 150 geſchätzt oder gezaͤhlt wurden. Die Inſel Ton⸗ gataboo, die von den Europaͤern Amſterd am ge⸗ nannt wird, hat einen ewigen Fruͤhling; Pflanzen ver⸗ gehen und entſtehen ſchnell hinter einander und das abfallende Blatt wird ſogleich durch ein neues erſetzt, welches hervorſproßt und ſich in wenig Tagen entwik⸗ kelt. Die Inſel Fooa hat eine vortreffliche Lage. Man kann ſich keinen ſchoͤnern Anblick denken, als der iſt, den ſie dem Auge des Beobachters auf offner See darbietet. Ihre Huͤgel bilden ein Amphitheater, die gruͤnen Thaͤler ſchlaͤngeln ſich dazwiſchen, hin und wieder ragt ein Luſtwaͤldchen hervor, und alles dieſes iſt mit ſchoͤnen Wohnungen und blühenden Pflanzun⸗ gen ſchattirt. Hamoa iſt, nach Bericht der Einge⸗ bornen, die großte unter den Freundſchaftsinſeln, und berfluſſig mit Naturprodukten verſehen. Die Inſu⸗ laner ſind ſinnreich und erfinderiſch, und von ihnen rühren die Laͤnze und andere Lußtbarkeiten her, die